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| ein bisschen Sueden |
Sonntag, 14. Dezember 2008
Montag, 1. Dezember 2008
Theaterfreude
Ausdruckstanz und 15 minuetige Theaterstuecke,
inzwischen der Clown.
Sehr viel Spass und Improvisation.
Helena, als Enriqueta - altes Weiblein und unerfahren mit Maennern,
In "Tres Mujeres" dreht sich alles um die Aufregung vor dem maennlichem Besuch. Unter Zeitdruck machen sich die alten Jungfrauen fuer das spannende Date fertig. Als es an der Tuer klingelt finden sich die Drei nervoes in einem Streit wieder. Wer soll denn nun als erstes die Tuere aufmachen? Als dann die unerfahrenste unter ihnen, Bernadina, vorgeschubst wird, macht sie sich vor Panik in die Hose. Das Malleur war perfekt, und der Mann an der Tuer nach langem hin und her weg!
ist der Meinung, dass "todos los hombres en el mundo son iguales, solo piensan en su satisfaccion". Ana, Elvira, Lola und Maria - altbekannte Freundinnen treffen nach 15 Jahren wieder zusammen. Vier total unterschiedliche Charaktere prallen aufeinander. Lola, maennerverschlingend und arbeitsfaul. Maria, verliebt und Frauenrechtskaempferin. Ana, maennerfeindlich und konzentriert auf die Karriere. Elvira, naiv und zurueckhaltend. Waehrend jede aus ihrem Leben berichtet, stellen die drei Freundinnen fest, dass Elviras Mann sie schon seit laengerem betruegen muss. Jedes Wochenende hat er in einer andern Partystadt ein "Seminar" und die naive Elvira packte ihm dazu auch noch immer brav seine Badehose in sein "Arbeits"koefferchen ein. Daraufhin ueberzeugen die Maedchen die unschuldige Elvira davon, ihren Mann zu verlassen."Mandalo a la mierda!" Schlussendlich nimmt greift sie auch dann selbst zum Telefonhoerer.
Freitag, 28. November 2008
Auf in den Süden
Tausende Pinguine warten auf mich!
Juchu!
Zur Einstimmung ein kurzes Video, das bestimmt auch bei euch Kindheitserinnerungen erweckt:
http://www.youtube.com/watch?v=oTWv63RyLP8
Dienstag, 4. November 2008
Montag, 3. November 2008
Sonntag, 2. November 2008
Farbenschlachtjuchee
Rot, gelb, gruen, lila, rot, blau, rosa, weiss, orange - hell und dunkel.
Ein paar Kanister voll mit Wasser, Spritzpistolen und Luftballons.
Juhu, die Sonne scheint, der Park ist gruen und du hast Freunde um dich rum.
Peng!
Da knallt die erste Farbwasserbombe auf das erste Opfer.
Wie ein beeindruckendes Feuerwerk im Himmel,
spritzt die Farbe in alle Richtungen und an den Koerpern herunter.
Ueberraschte Augen fangen vor kindlicher Freude an zu funkeln.
Mehr - MEHR!
Peng! Platsch! Kadusch! Knall!
Bunte Kugeln fliegen durch die Luefte, zerplatzen
und die Kindskoepfe werden immer bunter!
Lautes Gelaechter, viel Geschrei -
und unglaubwuerdiges Staunen der restlichen Park- und Planetariumsbesucher.
Zisch - zisch!
Die Wasserpistole feuert duenne Farbstrahlen ab,
und verziert die Gesichter und Klamotten mit zaertlicheren Tropfen.
Die In-den-Farbtopf-gefallenen laufen wie aufgescheuchte Huehner im Kreis herum.
Kinder bleiben fasziniert am Rande des Szenarios stehen
und laufen beaengstigt zu ihren Eltern zurueck als sich ihnen die Kobolde naeherten.
"Abrazos gratis" - "Gratis Umarmungen",
wollten auch nur die wenigsten.
Klatsch!
Nur ein Schlag
und schon schmuecken bunte Haende diverse Koerperteile.
Fudrusch! Pietzepui! Schnalz!
Schlussendlich wird einfach mit der Farbe geschmissen und geschmiert.
Bunte Haare, gefaerbte Zaehne, Farbe bis zur Unterwaesche.
Jippie!!
Zur Belohnung spazieren die 10 Farbkleckse dann noch durch die Stadt auf ein Eis.
Fremde Leute erfreuten sich an unserer Buntheit.
Was fuer ein spassiger Nachmittag,
was fuer ein lustiges (Kinder-)Geburtstagsfest!
Eigentlich sollte man sowas jeden Tag machen.
paradiesisches Cabo Polonio
und drinnen ein Kerzenlicht.
Strassen aus Sand zwischen ihnen,
doch sieht man kein Auto weit und breit.
Gitarrenspiel, selbsterfundene Sprachen und viel Gelaechter,
und draussen der beeindruckendste Sternenhimmel den wir je gesehen haben.
Das Brechen der Wellen gibt den Rhythmus der Nacht vor,
das Meer entzueckt mit seinem salzigem Duft.
Sonnenstrahlen blitzen durch das Fenster herein,
die Spatzen zwitschern froehlich und fliegen scheinbar tollpatschig auf und ab,
waehrend die Schwalben sich in wahre Luftakrobaten verwandeln und mit ihren Kuensten beeindrucken.
Barfusslaufen, Sandspuren hinterlassen, Wasser plantschen
und bunte Muschelpfade, die in der Sonne farbenpraechtig glitzern.
Weite Sandduenen, Moewengekreische, Sandberge hinauf und wieder runter
- direkt ins Meer.
Eine einzige Kuh steht mittem im Sand,
soviel Sand - unwissende Augen wuerden wahrscheinlich eine Wueste sehen.
Sanfter Wind blaest, die Sonne steht gleissend am Himmel
und das Meeresrauschen wiegt einem in ein gemuetliches Nachmittagsschlaefchen.
Wieder aufgewacht tapsen sechs nackte Fuesschen den Strand entlang,
zum Leuchtturm, der ihnen gestern Nacht immer wieder seinen Lichtstrahl geschenkt hat.
Lautes Gekreische und Geheule,
schwarze Flossen tauchen ab ins Meer.
In naher Ferne eine steinere Insel
und von unzaehligen Seehunden bevoelkert.
Lebenslustig springen die Tierchen ueber die Wellen.
Beim durchs Gras laufen sollte darauf geachtet werden,
dass man keine fleissigen Ameisenlaeufer daran hindert,
ihrer Koenigin gelbe Bluetenblaetter in den Bau zu bringen.
Damit sie so schnell wie moeglich vorankommen
haben die Ameisen ihre Strassen durch das gesamte Dorf gebahnt.
Pferde, Hunde, Huehner, Ponys und Katzen laufen hier frei rum
und friedlich nebeneinander her.
Nur die bruetenden Voegel sind gereizt wenn man ihr Reich betritt
und verjagen die Eindringlinge stets erfolgreich mit lautem Gekreische und Sturzflugattacken.
Es scheint,
als ob der Zeit
an manchen stillen Oertchen
fuer einen kurzen Augenblick
doch etwas Wind aus den Segeln genommen werden kann.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Donnerstag, 9. Oktober 2008
im Rausch der Zeit
Die Zeit bekommt jeden Tag kraeftigere Fluegel...
2 ganze Monate Uni haben wir nun schon hinter uns,
die Pruefungen zur Halbzeit haben wir alle gut bestanden
und man lobt uns mittlerweile fuer uns're Spanischkenntnisse.
Wie Nomaden wohnen wir mal hier mal dort.
Letztes Wochenende erkundeten wir die uruguayanische Hauptstadt Montevideo.
Mit nur 1,3 Mio Ew., mehr Natur und langen Straenden hat uns die Stadt ohnehin gleich fuer sich gewonnen.
...eindrucksvoller Schlagabtausch:
Viel Getratsche und grosse Wiedersehensfreude, lange Spaziergaenge und entspannendes Strandgesitze, bestes Abendessen und guter Sangria, viele unbekannte Gesichter und seltsamer Cumbia-Rock-Gemisch, gute Filme welche zum Traeumen verleiteten, lustige WG-Bewohner - teilweise ohne Schluessel, erdbeeriges Sonntagspicknick und intensive Sonnenstrahlen, Drachensteigen, Hundegewirr und Sonnenschutz-Verkleidungskuenste, Dia de Patrimonio, Musikanten und offene Museen und Fotogalerien, Abendsonne und rötlicher -untergang, schoene Eindrucke und viele neue, uruguayanische Reisegedanken...
Freitag, 26. September 2008
Samstag, 13. September 2008
Mendoza
10.-13. September 08
Busfahren: 15 Stunden - über Nacht - gemütliche Sitze - abscheulich schrecklicher Hollywood Film, den man nicht nicht anschauen konnte - ständiges heiß-kalt Gefühl - schlussendlich angenehmer Schlaf - lustige Reisepartner - morgendlicher sehr schlechter Erotikfilm (!) - Kinder im Bus - Ankunft zu Mittag in Mendoza
Mendoza: Unterkunft im Hostel Campo Base - Stadtbesichtigung - gutes Essen (mmh... ich hatte gegrillten Fisch mit Kürbispüree) - eine der besten Weinregionen Argentiniens (Papa, also quasi schon ein Muss auf unserer gemeinsamen Reise durch Argentinien :) Malbec, ist die für Argentinien typische Rotweinsorte) - sehr grüne Stadt in sehr trockener Umgebung - Sicht auf die Anden (!) - überschaubar - schönes Spanisch ohne "scho" (yo), "boludo" und "casche" (calle) - Niedrigbauten - viele Parks, viele Alleen, viel Grün - bessere Luft - spürbare Natur...mmmmh - wunderschön!
1. Reisetag: Erkundung von Mendoza (siehe oben)
2. Reisetag: Radtour durch Maipú: Maipú = 17 km von Mendoza entfernt, bekannte Weinanbauregion mit vielen "bodegas" - zuerst, schmutzige Straße, viele Autos, staubige Luft und wir 5 (Helena, Tine, Matze, Sven und ich) auf Rädern und Tandem - nach 2 km, bessere Aussichten, mehr Grün, schönere und weniger befahrene Straßen, viele Eindrücke - weite Weinfelder - Olivenplantagen - Alleen - kleine, schöne Häuser mit Garten - kleine Häuser, die Armut widerspiegeln - Straßenhunde - winkende und pfeifende Leute - einige Touristen auf Rädern - ein paar nicht-Touristen auf Rädern - am Ende: eine Botega, 3 Weinverkostungen, eine Gutsführung und ausgezeichnetes Essen - auf der Rückfahrt: eine Schokoladenfabrik: Verkostung von Schokolade, Likör und Marmeladen, eine Gutsführung und gut schmeckende Mitbringsel - Heimreise - selbst gemachte argentinische Steaks zum Abendessen - Matzes Unterhaltung über alles rund um das männliche Geschlechtsorgan - vino tinto und rein ins Bett
3. Reisetag: Trekking-Tour auf den Cerro Arenales - Tine, Helena und ich - mit Carlitos unserem Tourguide und kleinem "Timi"-Hund - 1stündige Busfahrt von Mendoza - Startpunkt: "refugio San António", strahlend blauer Himmel, 2400 m - nach halbstündiger Wanderung: Schnee! Juhee! - zaghafte Schneeballschlacht bei erster Pause - tolle Aussicht - Nebel und kalter Wind ab ca. 3300 m - überall weiß, keine Ahnung wo oben und unten - Gipfelkreuz, Gipfeljause, Gipfelfoto während ständiger Reduzierung der Körpertemperatur - baldige Flucht vom Gipfel - hinab ins Tal über viel Tiefschnee auf Eisschicht - patscherte Mädls - wilde Schneeballschlacht - viel Gelächter - ständiges Ausrutschen, Hinplumsen und Absacken - Helena läuft wie betrunken - Tine würd gern aufs Klo gehen, hätte sie denn nur eine Zigarette - Tourguide Carlitos hat Spaß und findet uns "locas" - ich fühl mich wie eine am Bauch rutschende Schildkröte, als ich im Laufen unabsichtlich kopfüber auf der Eisschicht ausgerutscht bin - Nebel verzieht sich - bei der Hütte angekommen, sitzen wir 1 Stunde vor offenem Feuer um uns aufzutauen und unsere (einzigen) Schuhe zu trocknen - Juhu: ein schöner Tag, eine schöne Reise!
Lektionen zum Weitergeben
Lässt jemand in den Straßen von Buenos Aires ein Feuerzeug neben dir fallen, sei nicht nett, heb' es nicht auf!
...ansonsten geht es dir wie unserem Freund Hannes und dein Rucksack ist weg, während du dich nach dem - vermeintlich -Verlorenem bückst.
Lektion Nr. 2:
Bist du auf einmal unverständlicherweise mit Dreck bespritzt, sei nicht nett, weise die alten Herrschaften, die dich mit Taschentüchern wieder reinigen zu versuchen ab. Am besten schreist du sie an und haust ab.
...ansonsten geht es dir wie mir und Helena heute nachmittag und dein Rucksack ist ebenfalls weg, während du dich nur kurz über Dreckflecken am Hinterteil & Gepäck und - vermeintlich - fürsorglichen alten Herrschaften wunderst.
Helenas Rucksack, wir waren gerade auf unserer Heimreise von den Bergen/Mendoza, ist heute so gestohlen worden. Die Polizei hat uns dann gesagt, dass das ein typischer Trick der Peruaner ist und wir heute schon die Dritten sind, die nur in dieser einen Polizeidirektion Anzeige erstattet haben. Nun ja...was soll man da noch großartig zu sagen?
Während wir uns über unsere Naivität und Gutgläubigkeit ärgern, können wir nur hoffen, dass es die Diebe bei Öffnen des Rucksacks von den unangenehmen Gerüchen der nassen Socken, dreckigen Unterwäsche und stinkigen Wanderschuhe umgehauen hat!!!
Außerdem denken wir, dass wir keine weitere Lektionen auf Buenos Aires Straßen mehr lernen wollen...
Sonntag, 3. August 2008
Eindrücke überschlagen sich und purzeln hin & her
Hier kommt ein erster Bericht von der anderen Halbkugel:
Hier ists halb 1 und wir alle sind nun schön langsam richtig aufgewacht und fit
für den Tag. Alle heißt, Frida und Louis (quasi unsere Gastgeber), Helena
(meine Begleiterin und Studienkollegin) und ich, und 4 Freundinnen
von Frida aus Deutschland die gerade auch für eine Woche zu Besuch sind und
dann weiterziehen und Argentinien entdecken.
Also: Full House. Und alles liebe Leute.
Am Dienstag sind wir von Frida und Susana (Louis Mutter) vom Flughafen
abgeholt
worden. Ein Küsschen auf die Backe (man gibt sich hier nur eines zur
Begrüßung, dafür bekommt jeder eines - egal ob man ihn schon kennt oder
nicht :)), die Rucksäcke in den Kofferraum gequetscht und ab gings... Den
Mate-tee im Auto schlürfend durften wir sogleich ein kleines Chaos auf der
Autobahn miterleben. Demonstranten haben die Straße gesperrt, jetzt ging alles
sehr schleppend voran. Dafür hatten wir genügend Zeit zum quatschen (auf
Spanisch auch gleich), Autofahrer und ihre Fahrstile zu beobachten und die
vielen alten schäbigen aber auch oft sehr schönen Automodelle zu bestaunen.
hihi, was hier alles noch 4 räder hat und fährt....:)
In unserem neuem Zuhause angekommen, haben wir uns gleich mal frisch
gemacht und
gestärkt. Das Haus ist sooooooo herzig. Frida und Louis haben die Hausmauern
noch fertiggestrichen gehabt bevor wir gekommen sind und so wurden wir mit
einem kleinen Märchenschloss überrascht. Und es schaut auch innen so aus, als
ob hier ständig ganz viele kleine fleißige Heinzelmännchen am Werk wären. So
viele nette Details, liebevoll ausgewählte Möbelstücke und farblich
abgestimmte Dekorationen. Ich hab auch gleich schon viele Fotos
gemacht. Helena
und ich werden auch noch einen Flickr-Account einrichten, um euch auch unsere
Eindrücke bildhaft vermitteln zu können.
Louis ist außerdem ein super Heimwerker und Koch. Er macht so gut wie alles
selber! Egal was einem in der Wohnung gefällt oder schmeckt: "Das hat Louis
selbst gemacht." Wir warten nur noch drauf, dass er auch Milch gibt :)
Wir wurden jeden Tag bekocht. Frida und Louis machen immer Schwarzbrot und
Yoghurt. Auch die Nudeln machen sie selbst (mit so einer coolen
Nudel-dreh-maschine) - und vorgestern gab's gefüllte Brote (mit Tomaten,
Käse, Oliven) aus dem - selbstgemachten - Steinofen. Da gibt's bestimmt auch
noch mal Steinofenpizza. Gestern hat er für 9 Leute Spinat-Gnocci
gemacht...mmmh. Heute in der Früh gabs aber selbstgemachtes Müsli von Frida
:)
Louis ist gerade eben - am 29. - mit seinem Biologie-Studium fertig geworden.
Deswegen gibts heute eine große Grillfeier mit Freunden. Morgen ist dann die
mit der Familie...wir dürfen wahrscheinlich bei beidem dabei sein. Also
wieder: ganz viel Essen. Gegessen wird hier allerdings immer so spät. Gestern
hatten wir uns um halb 11 die Bäuche so voll geschlagen, dass Helena und ich
um halb 1 im Bett noch Turnübungen gemacht haben.
Apropros Turnen. Hui, ich muss echt bald mal Sport machen. An der Uni können
wir Volleyball spielen - aber wir werden heute auch gleich noch in das
Sportzentrum nebenan schauen, vielleicht können wir dort regelmäßig
schwimmen gehen. Zum Glück geht's da Helena gleich wie mir, sie muss sich auch
regelmäßig austoben damit's ihr gut geht. :)
Unser gewünschter Uni-Stundenplan ist uns auch aufgegangen. hihi, anscheinend
gehen die Argentinier wirklich nicht gerne in die Vormittagskurse. Wir
haben am
Vormittag rund 20-25 Leute im Kurs und am Nachmittag 75! Das ist eigentlich e
volle super für uns! Die Frage ist nur, wie voll der Zug zu dieser
Morgenstunde ist. Erst sind wir um acht losgefahren und haben wirklich 1,5 h
zur Uni gebraucht - und nochdazu waren wir im Zug eingequetscht wie
Sardinen in
ner Dose. Das hat uns weniger Spaß gemacht. Aber wir hoffen mal einfach, dass
der Zug um halb7 in der Früh noch nicht so voll ist. Zu normalen Tageszeiten
(keine Stoßzeiten) brauchen wir ziemlich genau eine Stunde zur Uni. Das geht
eigentlich ganz gut. Das heißt, wir werden uns jetzt einmal ein paar Wochen so
anschauen und dann sehen wir e - ob uns das tägliche Fahren aufregt oder nicht.
Aber eigentlich sinds ja auch nur 3 (Vormit-) Tage, und Montag Mittag
haben wir
auch noch Spanisch-Kurs. Dienstag und Donnerstag haben wir lang Uni.
Die Uni ist übrigens richtig toll! Sie ist mitten im Zentrum gelegen und die
Räumlichkeiten wirklich schön. Und eben auch der Turnsaal ganz neu! Diese
Woche mussten wir nur am 29. und 30. zu Informationstagen an die Uni. Das war
auch nur für Austauschstudenten, davon gibt's rund 90 an der Zahl. Wovon rund
40 Deutsche sind, 10 Franzosen, 10 aus Zentralamerika und der Rest aus
verschiedenen europäischen Ländern. Es sind auch noch drei Innschbrugger da!
Vom MCI und der SOWI. ganz liebe auch...
Helena und ich haben vorgestern schon mal ein bisschen das "Centro" in Buenos
Aires erkundet - dh eigentlich nur einen kleinen Teil davon. Es gibt so
unendlich viele Cafés, das ist was Schönes. Wir haben uns dann gleich auch
mal in eines reingesetzt und Milchkaffee mit Croissant - was hier sehr typisch
ist - bestellt. Es dauerte nicht lange, da hatte sich dann auch schon ein
argentinisches Männlein zu uns gesellt. Zuerst hat er sich zu uns an den Tisch
gestellt, dann hat er seinen Kaffee geholt, und dann auch noch seinen Sessel und
die
Kekse. Er kam her, hat gesagt, dass wir nicht von hier sind und woher wir
kommen würde und dann hat er uns gefragt was wir von der Politik von Merkel
hielten, was von der Argentinischen oder Österreichischen... Dann kamen auch
noch dessen Arbeitskollegen dazu und wir diskutierten in rund 20 Min über die
Ö, D, Arg. Politik, Literatur, Musik, NGOs, Sozialpolitik und -probleme und
schöne Plätze in Buenos Aires...zum Schluss hatten wir 2 Visitenkarten und 2
neue Freunde die "wir immer anrufen können, wenn es irgendetwas gibt". hihi -
Ich hab das vorher auch schon im Reiseführer gelesen gehabt, aber das die
Argentinier wirklich so gerne über Politik sprechen und so kontaktfreudig sind
hätte ich mir auch wieder nicht erwartet.
ja...und das passiert dir eigentlich e fast überall. Egal wo, die Leute kommen
sofort in ein Gespräch mit dir und hören dir auch wirklich zu.
Das Wetter ist echt ok für Winter. Weiß eigentlich gar nicht wieviel Grad es
hat, aber es ist nicht richtig kalt. Es ist aber seit einer Woche immer
bewölkt, das anscheinend gar nicht normal ist. Die Wochen zuvor hatte es
anscheinend immer blauen Himmel und Sonnenschein.
Gestern waren wir in Tigre. Das ist am Flussdelta außerhalb der Stadt. Dort
gibt's einen Riesenmarkt mit allem was das Herz begehrt. Wir haben schöne
Blumen und eine Gießkanne für den Garten gekauft und ich mir auch gleich noch
ein paar Hauspatschn, weil der kalte Fliesboden wohl nie mein Freund werden
wird.
Es ist hier wirklich auch alles um die Hälfte billiger. Essen bekommt man um 15
Pesos, Milchkaffee kostet zwischen 5-7 Pesos. Zugfahren kostet umgerechnet 20
cent :)
Nun gut, ich könnt noch soviel mehr schreiben - die Eindrücke überschlagen
sich...




